Wissensvermittlung
Tagesbetreuung Halden
Die Stadt St. Gallen kann auf über 150 jährige Tradition von offenen Wettbewerben für Schulbauten zurückblicken. Neben der Ergänzung der bestehenden Schulanlagen ist es vor allem der Ausbau der Betreuung, welcher in der jüngeren Vergangenheit verschiedene grössere Verfahren erforderte.
Nicht nur nehmen in der Stadt die Schüler:innenzahlen zu, zusätzlich besuchen auch mehr Kinder eine familienergänzende Betreuung. Die Bedeutung der Institution, die in den letzten 10 Jahren enorm gewachsen ist, wird nun auch baulich immer besser sichtbar: Anstelle von zeitlich begrenzten Angeboten wie Mittagstischen in irgendwelchen Restzimmern in den Schulhäusern sind eigenständige Tagesbetreuungen in den Quartieren getreten. Es sind es vom Schulhaus getrennte, separate Bauten mit eigenem Charakter, ja quasi mit einer neuen Bautypologie: Sie befinden sich zeitlich und örtlich zwischen der Familie und der Schule und sollen diese unterschiedliche Funktion auch zeigen. Die in den letzten Jahren realisierten Tagesbetreuungen Hebel-Bach, Iddastrasse und Boppartshof haben diese Aufgabe wunderbar gemeistert. Sie sind einladend gestaltet, grosszügig, mit angemessenen Öffnungen sofort als öffentliche Bauten erkennbar und doch nicht in einer klassischen Schulhausarchitektur gehalten. In den einzelnen Hortgruppen auf den Stockwerken herrscht eine familiäre Atmosphäre. Nun ist das Quartier Halden an der Reihe.






